ACHTKOMMAFÜNF: Things to Do in Sri Lanka

ACHTKOMMAFÜNF: Things to Do in Sri Lanka

#2 – the beach (is your new lover)


ACHTKOMMAFÜNF, das ist die Blogserie bei der dir 8,5 kluge Ratschläge, interessante Informationen oder unnütze Wissensbeiträge auf PANIMAWI präsentiert werden. Die Themen werden variieren, die Veröffentlichung ist wahllos. Feedback ist jederzeit erwünscht. 


Sri Lanka, du wunderschöne Perle. Unser Aufenthalt war viel zu kurz. Bereits nach zwei Tagen wussten wir, dass wir jederzeit wieder hier her kommen würden. Das Land ist touristisch nicht unerforscht, aber trotzdem noch nicht massiv überlaufen. Wir fühlten uns in jedem Bus, an jedem Strand und in jedem Roti-Shop sehr wohl. Du hast uns inspiriert, Sri Lanka.

#1 – STAY WITH NOMADIC HOSTELS (and find home)

Entgegen unserer Erwartungen ist Sri Lanka ein perfektes Land für das gute, alte Hostelleben im klassischen Sinne. Wir hatten uns für Colombo ein Hostel gebucht und fühlten uns dort schnell zu Hause. Große Aufenthaltsbereiche, Gemeinschaftsküchen und einfache, aber saubere Schlafbereiche. Was wünscht sich ein Reisender mehr? Das Hostel in dem wir wohnten, gehört zu einer Hostelkette namens NOMADIC HOSTELS, die wir euch gerne ans Herz legen wollen. Wir hatten das Glück mit dem Eigentümer in Kontakt zu kommen und konnten euch über Instagram bereits viele Eindrücke im Rahmen einer Kooperation präsentieren. Viele Reisende starten ihre Reise über die Insel in Colombo und die NomadicHostels können euch bei einem Rundtrip immer wieder einen Schlafplatz bieten – für wenig Geld. Über die Homepage der Hostelkette bekommt ihr besonders gute Angebote (besser als über Booking) und wer in mehreren Hostels schläft, kann davon auch profitieren. Oleg & ich haben die Hostels in Colombo, Mirissa und Kandy kennengelernt. 

– COLOMBO BEACH HOSTEL –

 

 

– MIRISSA BEACH HOSTEL –

 

 

– KANDY CITY VIEW HOSTEL –

 

 

#2 – THE BEACH (is your new lover)

Oh, ihr wunderhübschen Strände Sri Lankas. Wir waren sofort verliebt. Es ist schwer zu sagen, welcher Strand unser Liebling war, da wir lange noch nicht alle Strände entdeckt haben. Wir konnten die Strände um Galle / Hikkaduwa / Unawatuna erkunden und in einer zweiten Station auch die Strände um Mirissa. Das ist, wenn man bedenkt, dass Sri Lanka eine Insel ist, noch längst kein Strandexpertenwissen. Trotzdem waren wir sehr angetan vom Mirissa Beach, der uns begeistert hat. Wir fanden es dort so schön, dass wir gleich ein paar Tage länger geblieben sind. Und wir waren erstaunt, dass dank willkürlichen Happy-Hour-Zeiten auch die Drinks am Strand kein zu großes Loch in das Portmoinee rissen. Wir möchten Euch jedoch nicht nur den Besuch des Strandes empfehlen – auf Sri Lanka kann dein ganzes Urlaubserlebnis am Strand stattfinden. Häufig werden sogenannte Cabanas oder Strandhütten angeboten, bei denen du morgens bereits die Füße ins Meer stecken kannst. Für uns fiel die Wahl auf eine Unterkunft, die direkt am Strand gelegen war und die wir gerne weiterempfehlen. Hier hatten wir den Strand für uns und fühlten uns sehr heimisch. Häufig sind die Strandhütten sehr naturbelassen im Bezug auf Toilette, Dusche, Tiere und Geräuschkulisse – wie Camping quasi. Leider klingt das in unseren Ohren immer erst wundervoll und sobald wir es testen müssen wir feststellen, dass ein Zimmer mit vier Wänden mehr unserem Geschmack entspricht. Deshalb war die Beachhütte des Ramya Ru Beach Home für uns perfekt. 

 

#3 – GO SURFING (and feel the vibe)

Seit wir reisen, träumt Oleg davon sich auf ein Surfbrett zu schwingen und Wellen zu reiten. Auf Sri Lanka gibt es einige Strände, die sich dafür perfekt eignen. Und wer noch ganz am Anfang steht, kann an vielen Stellen ein paar Surflessons ergattern. Es gibt sogar einige Unterkünfte, die sich vollständig dem Thema Surfing gewidmet haben. Am Ende hat Oleg es nicht in die Wellen geschafft und wir mussten diesen Wunsch vertagen. Es folgt eine kleine Auswahl an Stränden zum Surfen an der Südwestküste: 

  • Dewatta Beach
  • Mirissa Beach
  • Welingama Beach
  • Dalawella Beach
  • Kabalana Beach
  • Midigama Beach
  • Medawatta Beach
  • Hikkaduwa Beach

Hierzu könnt ihr gerne mal Ani & Julian vom Blog WAVESNBACKPACK vorbeischauen. 

 

#4 – EAT ROTI (until you dream of them)

Wir hatten die indische Küche durch und konnten uns von Rice&Curry auf Sri Lanka nicht mehr so begeistern lassen. Häufig jedoch werdet ihr diese Mahlzeit auf der Speisekarte finden. Es gibt weiterhin Fried Rice und Nudeln in vielen Varianten, aber besonders angetan hat es uns die Roti-Kultur. Einen Roti kann man sich ähnlich vorstellen wie ein Fladen, ein Wrap, ein Chapati und doch etwas anders. Zum Teil gibt es richtige Roti-Shops, in denen es viele verschiedene Roti-Varianten zu testen gibt. Als Roll, als Dreieck, als Kottu – jeder von Euch wird seine Lieblingsvariante finden. Wir wurden richtige Kottu-Fans – ein Klassiker auf Sri Lanka. Hier wird Gemüse mit Roti auf einer speziellen heißen Kochplatte angebraten und anschließend mit zwei Hackbeilen kleingehackt. Dabei entsteht ein typisches Geräusch, das ihr nach ein paar Tagen regelmäßig wiedererkennen werdet. Kottu gibt es in verschiedenen Zusammensetzungen (Gemüse, Fisch, Fleisch, Käse) und Schärfegraden. In Colombo bekamen wir fast immer sehr scharfes Kottu, zu scharf für mich. Ab Galle hatten wir stets sehr mildes Kottu. Dazu passend gibt es viele frische Fruchtsäfte auf der Insel. Schon hungrig?

 

#5 – TAKE THE BUS (and feel like a local)

Ich weiß, das mit den Bussen sieht auf den ersten Blick verrückt und chaotisch aus. Sie hupen viel zu laut, sind zu schnell, immer überfüllt und selten weiß man, ob sie dort halten wo man hin muss. Nach Nepal und Indien waren wir relativ furchtlos was den Local Bus angeht und auch euch möchten wir raten es einfach auszuprobieren. Es wird immer die günstigste Variante sein, um von A nach B zu kommen, versprochen. Und wenn die Menschen in Indien sich eindringliche, unangenehme Blicke manchmal nicht verkneifen konnten, so sind die Menschen auf Sri Lanka sehr freundlich und werden euch im Bus herzlich lächelnd empfangen. Es geht immer alles ganz schnell – lasst euch davon einfach nicht stressen, weil es alle paar Minuten den nächsten Bus in eure Richtung geben wird. Auf Sri Lanka gibt es Bushaltestellen, die zum Teil durch Straßenmarkierungen oder durch Bushäuschen markiert sind. Wenn ihr euch den Namen der Bushaltestelle oder des Viertels, in das ihr fahren wollt, merkt und dem aus dem Bus schreienden Menschen zuruft, wird euch dieser signalisieren ob ihr mitfahren könnt oder nicht. Wenn es freie Plätze gibt, setzt euch ruhig hin. Stehen ist anstrengend, da die Fahrer häufig ruppige Fahrweisen an den Tag legen und stark bremsen. Außerdem wird der Bus fast immer voll, sehr voll. Jemand wird während der Fahrt zu euch kommen und Geld einsammeln. Der Fahrtpreis für kurze Strecken (1-10 km) liegt unter 50 Rupees (Wechselkurs 1:190). Habt am besten kleine Scheine dabei, damit ihr dem Fahrer nicht erst die Möglichkeit geben könnt zu viel Geld von euch einzubehalten. 

 

#6 – SMILE A LOT (and say hello)

Immer wieder lesen wir vorab Reiseblogs über Länder und die freundlichen Menschen, auf die man dort treffen kann. Jedes Mal wieder. Doch wir sagen euch – hier gibt es die wirklich freundlichen Menschen, die bereit sind euch zu helfen und denen ihr fast immer vertrauen könnt. Wir waren durchaus vorsichtig und manchmal sogar zu misstrauisch auf unserer bisherigen Reise. Seit Sri Lanka denken wir nicht einmal mehr darüber nach abgezockt zu werden. Wir sind vorsichtig mit Verkäufern, ja. Aber auf dieser wunderschönen Inseln leben wundervolle Menschen und wir treffen fast täglich mindestens eine gute Seele, die uns hilfreiche Tipps gibt oder einfach sehr nett grüßt. Also einfach immer lächeln und zurück grüßen, es macht glücklich! Zusätzlich gibt es viele Gästehäuser, bei denen Familien ein paar Zimmer oder eine ganze Etage an Touristen vermieten und sie in ihr Zuhause aufnehmen. Genau so fühlt es sich zumindest an – wir erlebten immer den Standard von Hotels im Punkt Sauberkeit und Service, gemischt mit der Wärme und Herzlichkeit dieser Menschen. Eine absolut empfehlenswerte Erfahrung. Besonders begeistert waren wir vom Homestay 24/1 in der Nähe von Galle. 

 

#8 – EXPLORE THE HIGHLANDS (and enjoy a cup of tea)

Das Wetter war so sehr auf unserer Seite, dass wir uns einfach nicht vom Strand trennen wollten. Deshalb haben wir sehr wenig Zeit für die Mitte Sri Lankas aufgehoben und letztlich zwei Nächte in Ella verbracht und uns dann von dem Zug bis nach Kandy bringen lassen. Es gibt jedoch einiges, was euch Sri Lanka auch im Landesinneren bieten kann. Teeplantagen, Wanderungen, Wasserfälle und einige Routen, die sich bestimmt klasse mit dem Roller erkunden lassen. Uns erinnerte die Gegend um Ella sehr an die Cameron Highlands in Malaysia. Der Adam’s Peak und auch Little Adam’s Peak sind sehr beliebt. Wir machten uns auch auf den Weg die Nine Arches Brides zu besichtigen. Mit dem Zug lässt sich ein wunderbarer erster Eindruck über die Möglichkeiten der Highlands verschaffen und es ist eine sehr bekannte Attraktion für Touristen. Die Zugfahrt von Kandy nach Ella wird als eine der schönsten Zugfahrten der Welt beschrieben. Wir hatten, schon als wir das hörten, Angst vor den Massen an Touristen, die sich in diesen Zug drängen würden und entschieden in Colombo unsere Rundreise umgekehrt zu starten. Für die meisten beginnt ein Sri Lanka Trip in Colombo, evtl. über Negombo nach Kandy, Richtung Nuwara Eliya und Ella. Für uns ging es zuerst an die Küste Richtung Galle und über Mirissa von Matara aus nach Ella. Es gibt ein paar wenige direkte (Local) Busse, die morgens von Matara nach Ella fahren (z.B. um etwa 7:50 Uhr Abfahrt). Für uns war Ella ein besonders netter Ort zum Entspannen. In der richtigen Unterkunft, mit dem richtigen Ausblick auf die Landschaft und einem netten Balkon, auf dem man leckeren in Sri Lanka angebauten Ceylon-Tee schlürft – das war für uns das Paradies. Empfehlenswert war dafür das 7th Hill Guesthouse. Von Ella aus fuhren wir nach Kandy und entschieden uns für eine einfache Fahrt in der 3. Klasse morgens ab 9:24 Uhr. Es gibt vier Verbindungen pro Tag von Ella nach Kandy. Unser Zug war sehr überfüllt und wir können rückblickend zwei Optionen empfehlen: entweder man spart sich den Trouble um diese Zugfahrt und genießt die einstündige Fahrt von Ella nach Badulla, die auch wunderschöne Landschaften verspricht oder man entscheidet sich für eine 3. Klasse Reservation für 300 Rupees pro Person. Dieses Abteil war bei unserer Fahrt kaum gefüllt. Am Bahnhof in Ella wirkte es als würden sich die meisten Touristen für eine 2. Klasse Fahrt ohne Reservierung entscheiden. Der Zug war leider zu überfüllt, als das ich sagen kann wie es am Ende in diesem Abteil aussah.

#goodtoknow: die Tickets für den Zug müsst ihr am Ausgang eurer Endstation abgeben, also nicht während der Fahrt entsorgen. Kontrolliert wurden wir während der Zugfahrt niemals. 

 

 #8,5 – TAKE IT SLOW (always)


BUCKETLIST:

Wir haben davon erst erfahren als wir bereits ein paar Tage in Sri Lanka waren und Colombo längst hinter uns lag. Es gibt die Möglichkeit sich ab Colombo ein eigenes Tuktuk zu mieten (Tuktuk Rental) und schon kannst du dein Abenteuer Sri Lanka noch etwas spezieller und einmaliger machen. Das nächste Mal wenn wir Sri Lanka besuchen werden wir es definitiv testen. 

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2 thoughts on “ACHTKOMMAFÜNF: Things to Do in Sri Lanka”

  • hi ihr beiden! 🙂
    zuerst einmal ganz lieben dank für die erwähnung auf eurem sri lanka 8,5 🙂 schade, dass es nicht zum wellenreiten geklappt hat, aber so habt ihr einen triftigen grund einmal dorthin zurückzukehren!
    ich habe gerade gesehen, ihr seid zur zeit in indonesien unterwegs? wie lange noch und wo verschlägt es euch als nächstes hin? habt ihr spontan tipps für indo parat?
    wir fliegen übermorgen nach myanmar und machen uns danach auch auf den weg von sumatra aus weiter richtung westen indonesiens 🙂
    habt eine tolle zeit und führt den blog weiterhin so, macht spaß zu lesen!

    grüße aus singapur,
    ani & julian

    • ihr zwei! danke für den kommentar. beim thema surfen kam mir sofort euer blog in den kopf 🙂
      wir sind seit gestern in jakarta und werden morgen nach lombok fliegen. danach machen wir bali & nusa penida. wir haben dieses mal keine außergewöhnlichen reiseziele für indonesien gewählt, da wir besuch aus deutschland bekommen und demnach etwas “urlaub” machen. anfang märz geht es dann auf die philippinen.
      viel spaß in myanmar euch beiden und grüße nach singapur!
      lena&oleg

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