Ausgabencheck: Indien

Ausgabencheck: Indien

smog, sandstrand und safari 

in der kategorie – ausgabencheck – möchten wir euch ein ungefähres bild davon vermitteln, wofür wir unser geld in dem jeweiligen reiseland ausgegeben haben. zu gut kennen wir die schwierigkeit ein reisebudget zu ermitteln. zu gut wissen wir, dass auch die frage “was kostet eine weltreise?” immer wieder von interesse ist. genau diese frage können wir zwar noch nicht beantworten, aber wir versuchen euch einen groben einblick zu geben, was uns das leben in dem reiseland kostet. manche kosten bedenkt man zu beginn vielleicht gar nicht oder unter- bzw. überschätzt sie? 

außerdem findet ihr in diesem beitrag all unsere unterkünfte, besuchte sehenswürdigkeiten und städte. wir hoffen, euch damit in eurer reiseplanung zu unterstützen. 

wer hätte eigentlich gedacht, dass wir so häufig wäsche waschen müssen?


indien war verrückt und wunderschön zugleich. wir hatten respekt vor dem norden und waren in den ersten tagen überfordert mit dem land, den menschen und den straßen. doch wir fanden geschmack an dem essen, an dem tee, an dem chaos. wir lernten uns anzupassen und das land zu lieben. der norden brachte einige überraschungen und wir fühlten uns vor allem in jodhpur sehr wohl. doch da war immer dieser wunsch nach sonne, strand und etwas ruhe. all dies konnten wir letztlich in goa finden. auch wenn die gegend sehr touristisch sein mag, gibt es genug ecken, die noch menschenleer sind und strände, die nur dir gehören können. wir wären gerne länger geblieben und kaum ein land hat unsere bucketlist so verlängert wie indien. wir sehen uns wieder, indien!

die folgenden städte haben wir besucht: 

D E L H I 

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J A I P U R 

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P U S H K A R

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J O D H P U R

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J A I S A L M E R

 

A G R A

 

V A R A N A S I

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P A N J I M

 

V A G A T O R

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P A L O L E M

 

A L L E P P E Y

 


gesamtausgaben (40 tage)

– rund 1.273 Euro –

(ergibt 31,80 euro pro tag für zwei personen)


kosten: unterkünfte

 380 euro

für fünfzehn verschiedene unterkünfte in indien:

vor indien hatten wir kaum erwartungen an die unterkünfte, ganz im gegenteil. wir hörten davon, wie schwierig es sei gute budgetunterkünfte zu finden, die sauber sind. jetzt können wir sagen, dass wir ein paar wirklich tolle unterkünfte hatten und uns viel häufiger wie zuhause gefühlt haben als sonst irgendwo. in delhi und jaipur haben wir uns noch sorgen gemacht und etwas teurere unterkünfte gebucht, ab pushkar haben wir uns dann wieder im gewohnten günstigen umfeld aufgehalten – und noch günstiger! für 4 euro die nacht im doppelzimmer, das konnte nur das hotel poonam inkl. entspannter dachterasse und mit positiver sauberkeit. 

nicht empfehlenswert waren für uns das dream house in pushkar, das swan hostel in jaiamler und das funky art beach house. letzteres war in ordnung für den recht günstigen preis (600 rupees für ein doppelzimmer), aber wir waren nicht unglücklich nach einer nacht auszuchecken. das spiritual yoga war eine ganz neue unterkunft und wir fanden den besitzer sehr sympathisch. leider war es sehr kalt und unser zimmer war noch viel kälter, weshalb wir froh waren die unterkunft zu verlassen. 

sehr glücklich waren wir mit den hostels by hostelcrowd, die einen sehr coolen stil mit sehr sauberen hostels haben. besonders positiv fanden wir das zostel in alleppey – dort durften wir in einem noch nie benutzen doppelzimmer schlafen, da das hostel noch nicht offiziell eröffnet war. so kam es dazu, dass ihr uns auch in der bildergalerie des hostels finden könnt. das haus ist wunderschön, die lage perfekt und zu unserer zeit war welpe dan am start – ein zusätzliches plus. 

das folklore hostel war wie ein zuhause. wir schätzen uns glücklich, dass dieses hostel unsere erste kollaboration war. wir fühlten uns sofort wohl und hätten hier noch sehr viel länger bleiben können – mehr dazu hier. 

eine weitere unterkunft, die uns sehr schnell ein gefühl von zuhause vermittelt hat, war das dylan’s guesthouse in jodhpur. wir haben uns sehr gut mit dem besitzer, amin, verstanden und jeden tag viel zeit auf der netten dachterasse verbracht. hier war einen kleine babykatze unser täglicher spielgefährte – mehr dazu hier

 


kosten: verpflegung

308 euro 

wir haben gut und sehr lecker gegessen in indien! für vegetarier ist indien ein paradies und oleg war dauerhaft auf der suche nach fleisch. es gibt sogenannte thali’s – eine gemischte platte currys & reis/chapatis. thali’s gibt es zu unterschiedlichen preisen und in unterschiedlichen varianten. meist ist die günstigste variante eine art standard-thali, welches den ganzen tag über vorgekocht verfügbar ist. special thalis wurden häufiger frisch für uns zubereitet und wir konnten wünsche, z.B bezüglich der schärfe, äußern. wir haben unendlich viel chai getrunken – tee, den ihr an jeder ecke für sehr wenig geld ergattern könnte. eine meiner lieblingsspeisen wurde masala dosa, ein knusprig gebackener teigfladen, der mit einer würzigen kartoffelmischung gefüllt und mit zweierlei saucen serviert wird. wir probierten auch uttapam, geschmacklich unserem flammkuchen ähnlich in der vegetarischen variante – nur viel fettiger und matschiger. wir haben viel gegessen und viel probiert in indien. manchmal hatten wir auch magenprobleme, vor allem oleg.  


kosten: alkohol

8 euro

der durst nach bier hat uns getrieben! goa hat einfach dazu eingeladen an den kühlschrank zu gehen und ein kühles bier zu greifen. auch am strand schmeckte bier erstaunlich gut. 


kosten: transfer

256 euro 

diesmal setzten sich diese kosten sehr vielfältig zusammen aus bussen, metro, zügen, rikschas und auch uber. für goa haben wir uns einen roller gemietet und das erste mal unser erste-hilfe-set gebraucht. die narbe an meiner wade von der verbrennung am rollermotor sieht aber bereits gut aus. in unserer anfänglichen hilflosigkeit war unsere erste zugfahrt von delhi nach jaipur auch der bis zum ende teuerste transport überhaupt (2200 rupees).

busfahrt pushkar bis jodhpur – 250 rupees pro person

privatfahrer von jaipur nach pushkar – 1450 rupees gesamt

bus jodhpur bis jaisamler – 600 rupees gesamt

bus jodhpur bis agra – 1700 rupees gesamt

bus agra bis varanasi – 2100 rupees gesamt

nachtzug goa (madgao) bis kochi – 1800 rupees gesamt

unsere registierung für das online buchungsportal der indischen züge hat einfach nicht funktioniert, es gab jedes mal eine fehlermeldung und auch der e-mail-support hat uns irgendwann nicht mehr helfen können. eine nette anleitung für euch hat travelbjörn zusammengestellt.  demnach sind unsere zugtickets immer etwas teurer gewesen. wir sind inzwischen sehr vertraut mit dem bus und haben deshalb häufig zu dieser variante gegriffen. am ende habe ich mich persönlich im nachtbus wohler gefühlt als in der sleeperclass des nachtzuges, deutlich wohler. im bus hatten oleg und ich eine doppelkabine für uns, konnten den vorhang zuziehen und schlafen. im zug war es bei uns sehr dreckig, es liefen durchgängig menschen an unseren schlafliegen vorbei, es blieben sogar männer stehen und starrten mich an. unsere plätze waren direkt am durchgang zur toilette und zu den türen und erwiesen sich als keine gute wahl. ich war froh als wir den zug verlassen konnten. 

roller mieten hat gut geklappt, wir wurden sogar kontrolliert. an manchen ecken in goa stand regelmäßig die polizei und sie wollten geld von uns haben. wir versicherten ihnen keinen cent dabei zu haben (lüge) und sind mit dieser aktion gut davongekommen. der polizist konnte übrigens russisch sprechen, so wie sehr viele verkäufer & co. im herzen von goa. 

 


kosten: sightseeing

95 euro

zwei große aktionen spielen in diese hohen ausgaben für sightseeing – unsere silvester kamel-safari in der wüste inkl. übernachtung (4000 rupees) und außerdem der eintritt für den taj mahal, der mit 1000 rupees pro person nicht unbedingt preisgünstig ist. in jaipur haben wir mit einem paar aus england eine sightseeingtour gemacht und das jaipur fort besichtigt, wofür die eintrittskosten von 1000 rupees auch happig waren. 


kosten: sonstiges

47 euro

in indien haben wir uns das erste mal eine sim-karte besorgt und es gab immer mal wieder momente in denen uns diese indische handynummer geholfen hat. eigentlich wollten wir sie besorgen um uns damit für das indische ticketportal anzumelden, daran sind wir bis zum ende gescheitert (bis heute rätselhaft). klopapier war in indien häufig mal ein kostenfaktor, weil viele unterkünfte keines bereitgestellt haben. wir haben unser kartenspiel verloren, unsere adapter (handy und laptop) ließen uns im stich und mich (lena) packte kurz der shoppingwahn. 


kosten: visum 

180 euro

olegs visum für indien hat er bereits vor unserer abreise in hamburg in der botschaft besorgt und dafür 120 euro zahlen müssen. mein visum haben wir in nepal besorgt und dafür rund 60 euro bezahlt. 


hinweis: die zahlen sind gerundet und ergeben nicht exakt die gesamtsumme.


ihr startet demnächst eure reise nach indien und wollt mehr über das land erfahren? lest dazu

W I E   I S T   E I G E N T L I C H   I N D I E N?

 

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