Ausgabencheck: Laos

Ausgabencheck: Laos

 elefanten, nudelsuppe & französisches flair

in der kategorie – ausgabencheck – möchten wir euch ein ungefähres bild davon vermitteln, wofür wir unser geld in dem jeweiligen reiseland ausgegeben haben. zu gut kennen wir die schwierigkeit ein reisebudget zu ermitteln. zu gut wissen wir, dass auch die frage “was kostet eine weltreise?” immer wieder von interesse ist. genau diese frage können wir zwar noch nicht beantworten, aber wir versuchen euch einen groben einblick zu geben, was uns das leben in dem reiseland kostet. manche kosten bedenkt man zu beginn vielleicht gar nicht oder unter- bzw. überschätzt sie? 

außerdem findet ihr in diesem beitrag all unsere unterkünfte, besuchte sehenswürdigkeiten und städte. wir hoffen, euch damit in eurer reiseplanung zu unterstützen. 

wer hätte eigentlich gedacht, dass wir so häufig wäsche waschen müssen?


laos war für uns ein bisschen teurer, ein bisschen ruhiger und ein bisschen wie der rest von südostasien auch. zuerst hatten wir ein paar bedenken und sorgen bei diesem reiseland – bzgl. sicherheit und kultur. diese sorgen waren jedoch spätestens in luang prabang verflogen. der touristische stadtkern lässt einen vergessen, dass auch laos noch ein entwicklungsland ist, in dem viel armut herrscht. die slow-boat-fahrt war für uns eine erfahrung, die uns am meisten vom wirklich leben in laos zeigte. unser aufenthalt war kurz und wir hätten gerne noch mehr vom süden des landes gesehen – nächstes mal!

die folgenden städte haben wir besucht: 

L U A N G  P R A B A N G

V I E N T I A N E

 


gesamtausgaben (16 tage)

– rund 547 Euro –

(ergibt 34,18 euro pro tag für zwei personen)


kosten: unterkünfte

182 euro

für fünf verschiedene unterkünfte in laos:

unseren ersten beiden unterkünfte in laos dienten hauptsächlich dem zweck der übernachtung. während unserer slow-boat-fahrt waren wir den ganzen tag über im boot und wollten abends nur in ein halbwegs gemütliches bett fallen. in pakbeng sind wir vor ort auf unterkunftssuche gegangen und in einem gästehaus gelandet, welches keinen namen trug. das singharat guesthouse in luang prabang hat uns sehr gut gefallen – das frühstück war super, der service klasse und unser zimmer wirklich gemütlich! würden wir jederzeit weiterempfehlen. leider war es preislich etwas teurer für uns, sodass wir in die pangham lodge wechselten. hier hatten wir ein paar probleme mit der kommunikation – unser wunsch das zimmer aufgrund fehlenden wlans zu wechseln, wurde aufgenommen. einen tag später zogen wir in das zimmer direkt gegenüber – besseres wlan? noch schlechter. im preis war frühstück enthalten, wovon wir erst am dritten morgen erfuhren. vorher wurde uns gesagt, dass es nicht inklusive sei und so speisten wir brot mit marmelade während alle anderen gäste a la carte essen durften – merkwürdige missverständnisse. das mali namphu hotel hat inzwischen einen pool! als wir dort waren steckte das hotel noch in den bauarbeiten. es gibt ein frühstücksbuffet und die zimmer sind sauber. wir waren zufrieden!


kosten: verpflegung

168 euro 

in laos haben wir uns quasi nur von street-food ernährt! die ersten übernachtungen im rahmen der slow-boat fahrt waren die ausnahme, aber ab luang prabang wurden wir immer mit üppigen nachtmärkten beschenkt. und mit smoothies! luang prabang ist bekannt für einen rest-charme der französischen kolonie was die küche betrifft und so ist es nicht wunderswert, dass belegte baguettes und auch weitere backwaren quasi täglich auf unserer speisekarte standen. luang prabang hat zudem täglich einen nachtmarkt, der mit einem bisher einzigartigen street-food-buffet lockt (klingt besser als es in wirklichkeit ist). wir haben hier viel nudelsuppe, viel baguette und noch viel mehr smoothies konsumiert! in vientiane ging es ähnlich weiter – die baguettes blieben aus, die nudelsuppe war immer noch unser liebling. 


kosten: alkohol

1,40 euro

mehr als ein bier war dieses mal nicht drinne! 


kosten: transfer

102 euro 

hier sind die transferkosten für unsere slow-boat fahrt, eine nachtfahrt, einen roller sowie tuktuks enthalten.

slow-boat huay xai – luang prabang: rund 21,60 euro p.p. 

roller (luang prabang): rund 16 euro (inkl parkgebühren & benzin)

nachtbus luang prabang – vientiane: rund 15 euro p.p.

laos war für südostasien verhältnismäßig teuer was die transferkosten pro person anging. 


kosten: sightseeing

8 euro

unsere sightseeing-kosten bestehen nur aus eintrittskosten für den mount phousi sowie dem kuang si wasserfall


kosten: sonstiges

34 euro

diese kosten verteilen sich dieses mal auf: wäsche, fitness, schwimmbad, kaugummis, mückenspay, batterien, zahnpasta & zahnbürsten


kosten: visum 

51 euro

ohne visum, keine einreise für uns. unsere visa-on-arrival gab es dieses mal über den landweg kurz vor huay xai (lest mehr dazu).


hinweis: die zahlen sind gerundet und ergeben nicht exakt die gesamtsumme.


ihr startet demnächst eure reise nach laos und wollt mehr über das land erfahren? lest dazu

laos, please don’t rush

 

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