Ausgabencheck: Nepal

Ausgabencheck: Nepal

 masala-tee, momos und minusgrade

in der kategorie – ausgabencheck – möchten wir euch ein ungefähres bild davon vermitteln, wofür wir unser geld in dem jeweiligen reiseland ausgegeben haben. zu gut kennen wir die schwierigkeit ein reisebudget zu ermitteln. zu gut wissen wir, dass auch die frage “was kostet eine weltreise?” immer wieder von interesse ist. genau diese frage können wir zwar noch nicht beantworten, aber wir versuchen euch einen groben einblick zu geben, was uns das leben in dem reiseland kostet. manche kosten bedenkt man zu beginn vielleicht gar nicht oder unter- bzw. überschätzt sie? 

außerdem findet ihr in diesem beitrag all unsere unterkünfte, besuchte sehenswürdigkeiten und städte. wir hoffen, euch damit in eurer reiseplanung zu unterstützen. 

wer hätte eigentlich gedacht, dass wir so häufig wäsche waschen müssen?


nepal war für uns der erste kulturschock unserer weltreise. nach monaten in südostasien hatten wir gehofft, dass uns nepal langsam auf indien vorbereiten würde. stattdessen wurden wir gleich beim verlassen des flughafens geschockt. unsere ersten unterkünfte waren noch sehr günstig und wir mussten feststellen, dass wir das nicht länger als 1/2 nächte testen wollten. warmes wasser wurde zu einem wichtigen kriterium für uns, gerade nach trekking-touren. wir haben häufiger in unserer kleidung und einem fünflagigen zwiebellook geschlafen, vor allem in den bergen war es nach sonnenuntergang sehr kalt. nepal war anders als alles zuvor und trotzdem haben wir das land lieben gelernt – die berge, die menschen und das essen!

die folgenden städte haben wir besucht: 

K A T H M A N D U 

P O K H A R A

S A R A N G K O T

N A G A R K O T 


gesamtausgaben (30 tage)

– rund 855 Euro –

(ergibt 28,50 euro pro tag für zwei personen)


kosten: unterkünfte

 250 euro

für fünfzehn verschiedene unterkünfte in nepal:

drei unterkünfte sind hier nicht aufgeführt. der grund: wir haben während unserer trekking-tour in lodges in den bergen geschlafen. dort haben wir in 2/3 dieser lodges keine kosten für die übernachtung gehabt, sondern dort dinner & breakfast bezahlt – ein klasse deal für uns!

sehr glücklich waren wir mit dem hotel osho home, dem hotel tara, hotel backyard und dem hotel sunflower. im hotel sunflower kostet das doppelzimmer etwa zehn euro die nacht, eine budgetunterkunft. aber die familie, die das hotel betreibt, ist so herzlich und hat uns alle nötigen informationen für unsere trekking-tour geben können. wir haben uns sehr wohl gefühlt! die anderen drei genannten hotels beweisen sich in einer darüber liegenden preisklasse und haben uns mit dem gewünschten komfort nach trekking-touren versorgt: heiße dusche, bequemes bett sowie ein warmes & saubere zimmer. auch das frühstück war in diesen unterkünften gut! in nepal haben wir fast jedes mal ein standard-continental-frühstück serviert bekommen: toast mit butter & marmelade, eier (omlette, rührei etc.), fried potatoes, gebackene tomate. zum teil gab es auch müsli mit joghurt oder porridge mit obst (apfel / banane / mandarine). ab und zu wurde auch ein indisches frühstück angeboten. im hotel oyo garuda inn waren wir weniger glücklich aufgrund eines dreckigen badezimmers. alle anderen unterkünfte waren in ordnung, aber nicht besonders hervorzuheben. hemrajs homestay wollten wir eigentlich sehen, sind jedoch nie dazu gekommen ihn zu treffen. es war eine buchung über airbnb, die ganz anders lief als geplant (mehr dazu).


kosten: verpflegung

275 euro 

es hat ein paar tage gedauert bis wir unsere preisklasse gefunden haben im bezug auf verpflegung. es stellte sich heraus, dass uns in nepal günstiges, heimisches essen sehr gut schmeckt und auch keine magenprobleme bereitet. so wurden momos, thukpa, chowmein und manchurian zu unseren lieblingsgerichten. und natürlich nicht zu vergessen – samosas! für oleg mehr scharf, für mich am besten mild. und wir haben uns verliebt in den leckeren masala-tee. wir mussten immer wieder feststellen, dass wir teilweise die hälfte unseres tagesbudgets für tee ausgegeben haben. auch heiße zitrone haben wir hier viel getrunken um wieder gesund zu werden! ein sehr praktischer aspekt sind die vielen bäckerein, die wir in pokhara und kathmandu finden konnten. es gab in beide städten deutsche bäckerein. ansonsten wird auf der straße häufig obst verkauft, dass wir aus deutschland gut kennen: bananen, äpfel, mandarinen. 


kosten: alkohol

0 euro

für uns war alkohol in nepal nicht sehr reizend. immer wieder haben wir gesehen, wie alte bierflaschen nicht richtig entsorgt werden konnten. warum also zusätzlichen unverwertbaren müll machen? 


kosten: transfer

51 euro 

dies setzt sich zusammen aus kosten für busse & taxi. 

taxi vom airport zur unterkunft kathmandu: ca. 6,20 euro

kathmandu – pokhara (minivan): rund 5 euro p.p.

pokhara – nayapul (local bus): rund 1,60 euro p.p.

kimche – pokhara (local bus): rund 2,90 euro p.p.

pokhara – kathmandu (tourist bus): rund 5,80 euro p.p.

kathmandu – nagarkot (local bus): rund 1,20 euro p.p.

nagarkot – kathmandu (local bus): rund 0,40 euro p.p.

die transportkosten in nepal sind eigentlich nie fix und jedes mal verhandelbar – vor allem im taxi! die fahrten mit dem bus oder minivan waren jedes mal ein erlebnis für sich und sind theoretisch sehr günstig. häufig wird touristen jedoch mindestens der doppelte preis für die fahrt abverlangt als den locals. bei unserer busfahrt von kathmandu nach nagarkot und umgekehrt haben wir z.B. auf dem hinweg den touristenpreis bezahlt und auf dem rückweg den preis für locals. bei unseren busfahrten wurde uns der preis selten vorab genannt – du steigst in den bus, setzt sich hin und im laufe der fahrt (spätestens kurz vor der endstation) sammelt jemand das fahrtgeld ein. 


kosten: sightseeing

13 euro

unsere sightseeing-kosten bestehen aus eintrittskosten für den monkey tempel, den poonhill und den tower in sarangkot. die kosten für den monkey tempel (200 rupees pro peron) könnt ihr euch sparen – einfach den eingang auf der hinteren seite des berges nutzen! wir haben in kathmandu an einer free walking tour teilgenommen. wie der name sagt, sind diese touren eigentlich kostenfrei und leben letztlich von einem trinkgeld am ende. wir waren sehr zufrieden mit unserem guide und können die tour absolut weiterempfehlen!


kosten: sonstiges

197 euro

noch nie zuvor war der punkt “sonstiges” so hoch! unsere trekking-tour sowie die deutlich kälteren temperaturen sind der grund dafür. wir mussten das erste mal shoppen gehen und uns mit warmer kleidung eindecken. außerdem brauchten wir für unsere erste trekking-tour permits, die uns 80 dollar gekostet haben (mehr dazu hier). zusätzlich sind wir in nepal krank gewesen und mussten uns mit medizin & taschentüchern versorgen. mein ipohne-ladekabel ist kaputt gegangen, oleg hat geld verloren und wurde beim frisör ordentlich über den tisch gezogen. ups!


kosten: visum 

68 euro

das visum für 30 tage kostete uns jeweils 40 dollar pro person. 


hinweis: die zahlen sind gerundet und ergeben nicht exakt die gesamtsumme.


anschauen statt durchlesen?

diesen beitrag gibt es auch als vlog

H I E R


ihr startet demnächst eure reise nach nepal und wollt mehr über das land erfahren? lest dazu

K A T H M A N D U:  N E P A L  S E H E N, H Ö R E N, F Ü H L E N

 

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