TRAVEL THAILAND: 10 Dinge, die du wissen solltest

TRAVEL THAILAND: 10 Dinge, die du wissen solltest

das land des lächelns

Weiße Sandstrände, sich im Wind wiegende Kokospalmen, bunte Korallenriffe im türkisblauen Meer, exotische Spa‘s, günstige Thai-Massagen und scharfes Essen. Familie, Flitterwochen und Rucksacktouristen. Ist das Thailand? Für Reisende aus Deutschland kann der Urlaub in Thailand zum Budget-Trip werden – vor allem das gut ausgebaute öffentliche Verkehrsnetz (Bus & Bahn) sowie Unmengen an günstigen, guten Hostels & Gästehäusern erleichtern die Wahl.

In Thailand leben rund 68 Millionen Einwohner und die Hauptstadt ist Bangkok. Im Jahr 2016 galt Bangkok als meistbesuchte Stadt der Welt und sie ist die einzige Millionenstadt des Landes. Thailand gilt als Schwellenland und lebt vom Tourismus. Die Währung nennt sich Baht und man kann sie mit 1:40 zum Euro umrechnen. Die überwiegende Religion ist der Buddhismus. Wir haben Bangkok als erste Destination unserer Weltreise aufgrund der wirklich preiswerten Flugverbindung gewählt. Dank Eurowings sind wir für 290 Euro One-Way von Hamburg (über Köln) aus nach Bangkok gejettet. Dieser Direktflug ab Köln ist derzeit sehr beliebt und kann von uns absolut weiterempfohlen werden. Wir hatten die super low-budget Variante ohne Verpflegung und Entertainment, dafür mit Schnittchen und guter Musik vom iPhone im Ohr. Im Folgenden haben wir für Euch die 10 Dinge über Thailand herausgearbeitet, die uns immer wieder im Alltag begegnet sind und unser Interesse geweckt haben.

(1) Es gibt in Thailand drei Jahreszeiten.

Generell gibt es Schwankungen der Wetterlage je nach Region und auch die Jahreszeiten sind unterschiedlich stark ausgeprägt. Wir hatten Glück und sind immer mit der Sonne gewandert, trotz Regenzeit in Thailand. Man muss sich nur die richtige Route raussuchen.

November bis Februar: Die Kühle, mit stark schwankenden Temperaturen zwischen dem Morgen und dem Nachmittag.

März bis Mai: Die Heiße, nutzen viele Touristen für Badeurlaub an der Küste und Trekkingtouren im Norden.

Mai bis Oktober: Die Regenzeit.

(2) In Thailand isst man mit Löffel (rechts) und Gabel (links).

Das Messer wird nur zur Zubereitung von Speisen genutzt. In Thailand schiebt man mit der Gabel, die Speisen auf den Löffel. Die linke Hand gilt als unrein und sollte nicht zum Essen benutzt werden. Es gibt auch Stäbchen: Zur Nudelsuppe, die in Thailand hauptsächlich mittags gegessen wird, bekommt man Stäbchen sowie einen kurzen Suppenlöffel. Für uns war es nach langer Zeit in Vietnam fast schon ungewohnt nicht mit Stäbchen zu essen, aber Nudelgerichte lassen sich mit Löffel & Gabel essen wie italienische Spaghetti.

(3) Pad Thai, Tom Jam, Som Tam.

Drei Thailändische Nationalspeisen, die wir alle probiert haben. Unser Favorit: Pad Thai. In Bangkok haben wir uns auf die Suche nach dem besten Pad Thai gemacht und unsere persönliche Lieblingsküche gehörte zu einem Lokal namens White Conner‘s

Pad Thai ist ein Nudelgericht mit unter anderem Ei, Fischsauce, Limette, Bohnensprossen, Erdnüssen, getrockneten Krebsen, Garnelen und Tofu. Tom Jam ist eine scharfe Nudelsuppe und Som Tam ein scharfer Papayasalat. Die starke Chili-Schärfe der beiden Gerichte ist für mich leider zu viel. Reis ist das Grundnahrungsmittel der Thais. Es gibt ihn in verschiedenen Varianten, wie zum Beispiel: Plain Reis (kao plao), Sticky Rice (kao nieo) oder Fried Rice (kao phat).

(4) Die meisten Frauen sind berufstätig, sodass die ganze Familie außer Haus isst.

Über den Tag hinweg essen Thais Suppen und Snacks, erst abends gibt es die Hauptmahlzeit, die dann meist aus mehreren Gängen besteht. In Lokalen ist es normal, dass sich jeder ein Gericht bestellt, aber letztlich alles geteilt wird. Auch die Rechnung wird selten, wie in Deutschland, getrennt. Und „Die Suppe bitte als Vorspeise“ funktioniert hier nicht, da es üblich ist alle Gerichte gleichzeitig serviert zu bekommen.

 (5) Der Mindestlohn in Thailand beträgt 9000 Baht pro Monat.

So häufig haben wir uns gefragt, was unser Kellner im Lokal oder unsere Lieblingsmädchen an der Rezeption wohl verdienen mögen. Letztlich stellte sich heraus, dass der Maßstab des Mindestlohnes zu selten der Realität entspricht.

(6) Take Care-Mentalität.

Es gibt in Thailand viele Kinder und diese steigern das soziale Ansehen. Außerdem sorgen Kinder später für die Familie und so verschaffen den Eltern eine Art Alterssicherung. Der Familienzusammenhang hat eine sehr hohe Bedeutung und häufig leben drei bis vier Generationen in einem Haus.

(7) Die 7-Eleven Dichte ist beeindruckend.

Und vor allem sehr praktisch. An jeder zweiten Straßenecke steht ein kleiner 7-Eleven und versorgt dich mit allem was du früher in einem Tante-Emma-Laden gefunden hättest. Es ist eine Mischung aus DM und einem Kiosk. Egal wie weit weg wir von zentralen Knotenpunkten waren, irgendein 7-Eleven war immer an unserer Seite und hat uns mit Wasser, Snacks oder Mückenspray versorgt.

(8) Lärm & Licht statt Ruhe & Dunkelheit.

Es scheint, als wären Ruhe und Dunkelheit den Thais unheimlich. So beschreibt es Herr Lose in seinem Reiseführer über Thailand und auch wir können diesen Eindruck bestätigen.

(9) Das „Land des Lächelns“.

Thailändische Höflichkeit kann zu Verwirrung führen. Immer und für jeden haben die Thailänder ein Lächeln auf den Lippen und ihre Höflichkeit & Gastfreundschaft überwältigt zum Teil. Jedoch kann es auch zu Missverständnissen führen. Ein Thai würde dir bei der Frage nach dem Weg zum Supermarkt eher eine falsche Wegbeschreibung geben als zu sagen „nein, ich kann dir nicht helfen“. Wir hörten bereits Geschichten über verirrte Traveller aufgrund dieser Mentalität. Dank der App maps.me haben wir uns zum Glück noch nie verlaufen – Gold wert und ein Must-Have für jeden Reisenden.

(10) Die Chilis sind der Grund, dass das Essen nicht schlecht wird.

Je kleiner die Chilis desto schärfer. Wer sich an einem thailändischen Curry versucht, der kann an der Farbe den voraussichtlichen Schärfegrad erkennen. Es gilt: Gelb, Rot, Grün. Grünes Curry ist immer das Schärfste. Ich habe mich einmal von dem Aussehen eines grünen Currys verführen lassen und aus meinem Fehler gelernt.

 

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